Alles wirkliche Leben ist Begegnung

Ambulante Hospizbewegung Dülmen e.V.

Martin Buber

Herbert Fendrichklein

Einige Facetten, wie sich die Kunst mit Sterben und Tod auseinandersetzt, waren Thema unserer Vortragsreihe in diesem Jahr

1. Abend 17.9.2012
Dr. Herbert Fendrich: Auf der Schwelle - Kunst am Tor zur Ewigkeit

Wohin gehen wir? Eine der philosophischen Grundfragen. Eine Frage aller Menschen. Und eine Frage, auf die auch die Kunst und die Künstler zu allen Zeiten reagiert haben.
Die christliche Kunst der Tradition hat sogar Antworten gefunden. Aber diese Bilder vom „jüngsten Gericht“, von Himmel, Hölle und Fegefeuer: Viel wissen wir heute nicht mehr mit ihnen anzufangen.
Auch wenn es manchmal großartige Kunstwerke sind. Die Glaubensgewissheit, die Sicherheit bestimmter Szenarien des Jenseits: Das kommt uns allzu vollmundig vor. Wir wissen ja: Es ist noch niemand zurückgekommen. Der liebe Gott lässt sich nicht in Karten gucken. Oder nur ganz wenig.
In der Kunst der Moderne gibt es allerdings Bilder, die das Tor zur Ewigkeit nicht aufstoßen wollen. Da wird der Vorhang nicht gezogen. Wir bleiben auf der Schwelle stehen, wir spüren vielleicht etwas von dem, was noch kommt, von dem dahinter.

„Schweigen“ und Stille bestimmen die Sprache dieser Bilder. Aber „trostlos“ sind sie nicht.

>> Fotogalerie zum Vortrag von Dr. Fendrich <<

Bericht der Dülmener Zeitung,
19.9.2012 von Ulla Bönig
< und ein Buchtipp >

MartinKreuelsklein 4292

2. Abend 24.9.2012

Dr. Martin Kreuels: Bilder und Worte über den Tod für die Zeit danach

"Der Fotograf und Buchautor Dr. Martin Kreuels stellt seine Arbeiten mit dem Tod vor, stellt diese in einen geschichtlichen Zusammenhang und wird Passagen aus seinem Buch "17 Jahre wir" lesen.
Seine eigene Geschichte als Fotograf beginnt dabei mit seinem damals sechsjährigen Sohn, der ihn zu dieser Arbeit geführt hat, indem er es war, der das letzte Bild seiner Mutter machte.
An diesem Abend werden auch die Bücher des Autors zu erwerben sein."

>> Fotogalerie zum Vortrag von Dr. Kreuels <<

Bericht der Dülmener Zeitung, 26.9.2012 von Ulla Bönig
< und ein Buchtipp >

Mehrere Tage und auch während seines Vortrages in Dülmen wurde Dr.Kreuels von einem Filmteam begleitet. Zu dem geplanten Film von Annette Wagner und Sendetermin erfahren Sie mehr hier:

Link zu SWR 18.11.2012

ProfRest11

3. Abend 01.10.2012
Prof. Franco Rest: End-lich Leben trotz Krankheit, Leid und Tod.
Hospizliche Dichterlesung

Sterben, Tod und Trauer sind seit 1972 Gegenstände umfangreicher Forschung und einer gewandelten Umgangsweise. Aus ihnen sind die deutsche Hospizbewegung und die moderne Palliativmedizin entstanden.
Professor Dr. Franco Rest von der Fachhochschule Dortmund hatte daran maßgeblichen Anteil und wurde deshalb mehrfach für seine diesbezüglichen wissenschaftlichen Arbeiten ausgezeichnet.

Seit der persönlichen Betroffenheit durch eigene schwere Krankheit und aus dem Blickwinkel eines "pflegenden Angehörigen" bedient er sich nun der Poesie und der Erzählkunst, um sein Anliegen weiter zu begründen und in anderer Sprache den Menschen nahe zu bringen; es geht um die Sicherstellung eines menschengemäßen Sterbens und einer einfühlsamen Begleitung Schwerstkranker und Trauernder.
Dem unmittelbaren und persönlichen Erleben von Leid und Schmerz setzt Franco Rest sein Trotzdem und sein Dennoch entgegen; damit will er die Menschen einladen, den jeweils eigenen Weg mutig zu gehen.
Er liest aus seinem Geschichtenband "End-liches Erleben" (2011) und aus seinen Gedichtbänden "Trotzdemgesänge" (2010) und "Dennochgesänge" (2011).

>> Fotogalerie zum Vortrag von Prof. Rest <<

Hier finden Sie Hinweise und Kurzbesprechungen der oben genannten Bücher

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Buchtitel von Prof. Dr. Franco Rest

 



 

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Ambulante Hospizbewegung Dülmen e.V.

Vorsitzender: Dr. Stefan Kintrup

Koordinatoren : Ralf Koritko, Susanne Erfurt

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Tel:: 0 171 / 8 92 51 99

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