Alles wirkliche Leben ist Begegnung

Ambulante Hospizbewegung Dülmen e.V.

Martin Buber

 

 

Trotzdemgesänge. Leidgeprüfte Lieder

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

end liches erleben rest

 

Prof. Franco Rest las in unserer Veranstaltung "Hospiz trifft... 2012" aus 4 seiner Bücher,
die für Interessenten hier aufgelistet und kurz besprochen werden.

Trotzdemgesänge
Leidgeprüfte Lieder von Franco Rest

ISBN-10:3-89514-973-X
deutscher lyrik verlag

Franco Rest hat sich über viele Jahre als Wissenschaftler mit der Hospizbewegung, den Sterbenden und ihrer Begleitung, der palliativ-hospizlichen Sorge, befasst und in diesem Zusammenhang zahlreiche Bücher und Aufsätze veröffentlicht. Er ist Philosoph, Ethiker, Erziehungswissenschaftler und Theologe. Seine Frau, Gisela Rest-Hartjes, ist eine der Begründerinnen der Poesie- und Lyriktherapie in Deutschland. Aus ihrer Feder stammen zahllose Gedichte, von denen viele in selbstständigen Büchern und Anthologien veröffentlicht wurden. Ihre unheilbare Krankheit hat sie fast zum Verstummen gebracht, aber ihre Kraft ist in die Gedichte ihres Partners eingeflossen. In den "Trotzdemgesängen" finden also zugleich die Erfahrungen eines Wissenschaftlerlebens und des dazugehörenden Lebenspartners ihren Niederschlag. Vielleicht können Franco Rests Gedichte ganz im Sinne der Poesie- und Lyriktherapie anderen Menschen, zumal denen in vergleichbaren Lebenserfahrungen, behilflich sein, ihr eigenes "Trotzdem" zu finden.

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Dennochgesänge
Leidgeprüfte Lieder

Ergänzt um einige lautlose Lieder
von Gisela Rest-Hartjes

ISBN-10:3-8422-3994-7
deutscher lyrik verlag

»Seit über 40 Jahren hat er sich als Wissenschaftler für einen menschlichen Umgang mit Sterbenden eingesetzt. Was Theorie war, ist für Professor Franco Rest jetzt persönliches Erleben geworden: Seine Frau Gisela Rest-Hartjes leidet an einer unheilbaren Krankheit - und er wendet nun an, was beide über Jahrzehnte erarbeitet haben. Franco Rest hat ihr gemeinsames Leid in Gedichte fließen lassen. Die >Trotzdemgesänge< stecken voller Kraft, Hoffnung, Gefühl und Ehrlichkeit.«Der Westen, WAZ MediengruppeNadine Albach über Franco Rests Lyrikband »Trotzdemgesänge«Franco Rest, geb. 1942 in Ferrara/Italien. Studium der Erziehungswissenschaften, Kath. Theologie, Philosophie, Kunstgeschichte, Archäologie in Münster, Würzburg, Freiburg/Br.; 1980 Promotion an der Universität Münster/Westf.; über 300 Veröffentlichungen zu den Themen »Sterben«, »Tod«, »Trauer«, »Friedenserziehung«, »Waldorfpädagogik«, »Pflegewissenschaft«, »Ethik«, »praktische Theologie«, »Altenhilfe«, »Politikwissenschaft« und »Sozialmanagement«. - Veröffentlichungen (Auswahl): »Den Sterbenden beistehen. Ein Wegweiser für die Lebenden«, »Sterbebegleitung - Sterbebeistand. Sterbegeleit-Handbuch für den stationären und ambulanten Bereich«, »Kehrtwendung im Menschenleben. Damaskus-Erlebnisse in Geschichte und Gegenwart«, »Wer seid ihr eigentlich, Christen? Briefwechsel über zwei Jahrtausende mit DIOGNET«, »Zweig und Stock. Geschichte eines religionsdialogischen Nachtgesprächs«. 2010 erschien im deutschen lyrik verlag (dlv) Franco Rests Gedichtband »Trotzdemgesänge. Leidgeprüfte Lieder«. Gisela Rest-Hartjes ist eine der Begründerinnen der Poesie- und Lyriktherapie in Deutschland und hat anderen geholfen, ihre Sprache nach einem Schicksalsschlag wiederzufinden, das Unaussprechliche in Worte zu fassen und im sprachlichen Ausdruck zu gesunden. Heute indes ist Gisela Rest-Hartjes nahezu verstummt. Parkinson hat der Dichterin die Sprache genommen.

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End-liches Erleben
Leidgeprüfte Gedichte und Geschichten von Franco Rest ;
künstlerisch begleitet von Angela Schneevoigt van Dyck

ISBN-10:3-941251-43-0
der Hospiz-Verlag

Gedanken, Texte, Begegnungen; Franco Rest - Archäologe, Soziologe, Erziehungswissenschaftler, Theologe und Philosoph - erzählt vom Leid.
Sterben - Tod -Trauer, seit 35 Jahren widmet er seine Arbeit diesen Themen, in dieser Zeit reifte Wertvolles, das in diesem Buch zusammengefasst wurde.
Geschichten, keine frei erfundenen, sondern die Geschichten haben in dieser Form stattgefunden; deshalb sind es im wörtlichen Sinne Lebensgeschichten. Sie spiegeln aber zugleich auch verschiedene, sehr wichtig gewordene Aufgaben der hospizlichen Begleitung beim Sterben und in der Trauer wider.
Und Gedichte entstanden in Poesie-Therapien, in denen sich Menschen mit Leid und Leiden, Verlust und Trennung, Angst und Furcht, Vereinsamung und Einsamkeit, aber auch Hoffnung und Erwartung auseinandersetzen.

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Lebenslust und Lebensangst
Erzählungen aus einem Leben mit Sterben und Tod von Franco Rest

ISBN-10:3-941251-51-1
der Hospiz-Verlag

Im Jahre 2011 erschien im Hospiz-Verlag, Ludwigsburg, eine erste Sammlung
von Geschichten / Erzählungen unter dem Titel End-liches Erleben. Dabei ging es
um eine studentische Selbsttötung, den Trauerweg einer Mutter, die gleichzeitig
ihren Mann und ihr einziges Kind bei einem Unfall verloren hatte, die Reaktion
eines von einem Hund geretteten Mädchens auf den Tod dieses Hundes, den Notfalleinsatz
eines Sanitätsarztes bei einem zusammengebrochenen Familienoberhaupt
am Heiligabend, die Tötung ihres neugeborenen Kindes durch eine Mutter des antifaschistischen
Widerstands, die Wirkung von gesungener Musik auf eine bewusstseinsgestörte
Frau, das sprachliche Verständnis eines sterbenden Kindes und die
Dankbarkeit einer jungen Frau beim Loslassen ihres sterbenden Mannes.
Diese Geschichten – mitten aus dem Leben entstanden – haben viele Leser
und Leserinnen veranlasst, die hospizlich-palliative Spiritualität neu und anders
zu besinnen, als wir es bei der Thematik Sterben, Tod, Trauer vielleicht
gewohnt sind. Einige allerdings vermissten geeignete Hinweise auf den sachlichfachlichen
Hintergrund wie z.B. über den Verlauf eines Trauerweges oder die
basale Stimulierung eines Menschen durch die Musik oder die ärztliche Ethik
bei Notfalleinsätzen.
Nun haben Erzählungen eben mindestens zwei Dimensionen, zumal wenn
sie aus dem Leben von Begleitungen bei schwerstkranken Menschen oder von
existentiellen Nöten stammen: sie sollen poetisch-narrativ wirken und zugleich
wichtige Inhalte vermitteln. Man könnte auch sagen, die Erzählungen sollten einerseits
für sich lesbar und lesenswert, aber andererseits auch dem Handeln und
der Verantwortung des Lesenden in seinen sozialen Bezügen hilfreich sein. Beides
ist jedoch kaum in eins darstellbar; zu viel Erklärung kann die Spannung und
den Erzählfluss erheblich behindern und vielleicht sogar Langeweile verbreiten;
zu ausschweifendes Erzählen könnte demgegenüber dazu führen, dass sich die
Inhalte verflüchtigen. In der Kommunikationswissenschaft spricht man von der
analogen oder Beziehungsebene einerseits und der digitalen oder Inhaltsebene
einer Mitteilung andererseits.
Deshalb wurde hier der Versuch gemacht, die Ebenen bzw. Dimensionen möglichst
zu trennen, also einerseits frisch von der Leber weg zu erzählen, und andererseits
distanziert zu erklären. Die Lesenden könnten sich also mit den Geschichten
/ Erzählungen begnügen oder auch ihren weitergehenden Wissensdurst stillen.
Beschreibung der Redaktion:

Hospizlich-palliatives Leben wird sowohl von vielfachen Ängsten als auch von der Freude am Leben geprägt. Über 40 Jahre hat Franco Rest als Sozialforscher, Philosoph und Schriftsteller die Hospizbewegung in all ihren Fassetten begleitet. Von dieser Zeit erzählen viele Geschichten, an denen sich Theorien und erlebte Praxis orientieren können. Die hier vorgelegten Erzählungen hat also einerseits das Leben geschrieben; andererseits sind sie lebendige Mittelpunkte engagierter Ethik und Nachdenklichkeit. Deshalb sind den Geschichten fachlich und sachlich bestimmte Ausführungen jeweils zugeordnet. So können die Lesenden vom erzählten Leben zur Theorie vordringen, aber auch sich – von einer theoretischen Fragestellung angeregt – einer Lebens-Geschichte hingeben.
Das Buch ist für Laien und hospizliche Einsteiger ebenso geeignet wie für Praktiker aller Art. Dabei geht es weniger um Stimmungen oder „Einzelfallanalysen“ als vielmehr auch um Betroffenheiten im Sinne von Wut und Protest. Das Leben wächst mit seiner Lust und seiner Angst eben aus den drei Bausteinen: „gelebte und erprobte Liebe“, „gefundener und gesuchter Sinn“ sowie „ertragene und durchlittene Not“; ihnen ist das Buch gewidmet.

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