Alles wirkliche Leben ist Begegnung

Ambulante Hospizbewegung Dülmen e.V.

Martin Buber

Die Planung eines Stationäres Hospizes war gestern Thema bei der Hospizbewegung
Dülmen. Die Dülmener Hospizbewegung plant, künftig auch in die stationäre Hospizarbeit einzusteigen. Das erläuterte Dr. Hans Böck, seit Gründung der Hospizbewegung Dülmen 1998 deren Vorsitzender, am gestrigen Mittwochabend im Heilig-Geist-Stift bei der Mitgliederversammlung der rund 100 Mitglieder zählenden Hospizbewegung.

Hier, im Heilig-Geist-Stift, sollen künftig vier stationäre Hospizplätze eingerichtet werden. Die Planungen sehen vor, dass an einem Gebäudeteil vier Räume zusätzlich errichtet werden. Sollte sich herausstellen, dass das Konzept nicht aufgeht - vor allem finanziell - übernimmt das Heilig-Geist-Stift die neuen Räumlichkeiten. Das Risiko wird somit auf ein möglichst kleines Maß reduziert. “Nach den üblichen gesetzlichen Regelungen könnten wir in Dülmen gar kein stationäres Hospiz einrichten”, so Dr. Hans Böck. Diese Regelungen sehen nämlich vor, dass ein stationäres Hospiz mindestens acht Betten haben muss, damit es von öffentlicher Hand entsprechende Förderungen erhält.
Die Hospizbewegung Dülmen plant von daher einen unkonventionellen Weg. Mehrere Träger von Hospizarbeit, etwa aus Coesfeld und Billerbeck, schließen sich zusammen und unterhalten in verschiedenen Orten mehrere stationäre Hospizbetten. Diese werden zusammengerechnet und unter ein organisatorisches, institutionelles Dach gestellt. Mit diesem „Kleeblatt“-System sei es auch für kleine Hospizbewegungen wie die in Dülmen möglich, stationär zu arbeiten.

Finanziert werden kann die Baumaßnahme durch eine Erbschaft, die der Hospizbewegung zuflossen ist. Eine andere Erbschaft, die die Bürgerstiftung Dülmen erhalten hat, wird durch Zinserträge, die an die Hospizbewegung weitergeleitet werden, mithelfen, den Eigenanteil der stationären Hospizarbeit zu decken. Der beläuft sich laut Gesetz auf zehn Prozent der Kosten.

Gerüstet ist die Hospizbewegung Dülmen für eine Erweiterung ihrer Tätigkeit durchaus. So sind seit 1998 54 ehrenamtliche Begleiterinnen und Begleiter für die Betreuung von Sterbenden sowie deren Angehörigen ausgebildet worden, Im Verlauf der fünf Jahre seit der Vereinsgründung haben sie 58 Sterbende betreut.

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Ambulante Hospizbewegung Dülmen e.V.

Vorsitzender: Dr. Stefan Kintrup

Koordinatoren : Ralf Koritko, Susanne Erfurt

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Tel:: 0 171 / 8 92 51 99

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