Alles wirkliche Leben ist Begegnung

Ambulante Hospizbewegung Dülmen e.V.

Martin Buber

„Musik gehört zur Würde des Menschen”
Hospizbewegung veranstaltete Konzert zur „Woche für das Leben” in der Krankenhaus-Kapelle

Dülmen (asz). „I’m Gonna Ride The Chariot” ist ein Gospel von ansteckender Fröhlichkeit. Es geht um einen Menschen, der bereit ist, zu sterben und vom Himmelwagen abgeholt zu werden. „Sterben gehört zum Leben dazu. Leben ist etwas Positives und Sterben muss nicht immer von Traurigkeit begleitet sein“, sagte Schwester Irmlinde vom Vorstand der Dülmener Hospizbewegung.

Diese Botschaft wollte die Bewegung mit einem Konzert am Freitagabend in der Krankenhauskapelle vermitteln. Unter der Leitung von Christoph Falley sangen der Gospelchor und der Mädchenchor „Echo” von der Kantorei St. Viktor bekannte Gospels und Pop-Songs.  Das Konzert fand im Rahmen der „Woche für das Leben” statt, eine Iniative der katholischen und evangelischen Kirche.

Das Motto der Aktionswoche lautete „Die Würde des Menschen am Ende seines Lebens“. „Wir wollten diese Woche mitgestalten, die ganz im Sinne unserer Bewegung der Sterbegleitung ist“, begrüßte der Vorsitzende Dr. Hans Joachim Böck die Zuhörer.

“Zur Würde des Menschen gehört die Freude an Musik”, so Falley. Gospels seien ohnehin geistliche Lieder über Glauben und über Sehnsüchte nach einem besseren Leben. Aber auch Popsongs hatten mit dem Thema Hoffnung und Zuversicht zu tun. So zwei Lieder von Whitney Houston und Christina Aguilera, die die Solistin Annika Briewig sang. In “Greatest Love Of All” geht es darum, schon in Kindern Selbstvertrauen und die Liebe zu sich selbst zu erwecken. „,The Voice Within” handelt von einem jungen Mädchen, das lernen soll, auf seine innere Stimme zu hören: „Wenn sonst niemand da ist, horche in dich hinein.”

Dazwischen gab es Lieder mit völlig weltlichem Charakter. “Für das nächste Lied gibt es keine Ausrede - es ist ein ganz normales Liebeslied über blaue Augen, die einem die Knie schlottern lassen”, kündigte Falley an. Der Kantor von St. Viktor dirigierte nicht nur und begleitete die Chöre am Klavier - bei einigen Stücken übernahm er auch den Part der Solostimme. Wenn die beiden Chöre nicht a capella sangen, wurden sie begleitet von Alfons Brambrink (Schlagzeug), Rüdiger Smarra (Baß) und Thomas Kockmann (Gitarre). Zwischendurch waren die Zuhörer eingeladen, mitzusingen - so bei “Über sieben Brücken musst du geh’n“ und “Oh Herr, steh‘ uns bei“.
Mit lauten Rufen und rhythmischem Klatschen forderten die Zuhörer am Ende eine Zugabe - und bekamen den Gospel „Oh Happy Day“ zu hören.
Hans Joachim Böck verabschiedete das Publikum: „Die Chöre haben eine Begeisterung für die Musik geboten, die uns alle mitgerissen hat. Positiver kann eine Woche für das Leben nicht ausgehen.”

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