Alles wirkliche Leben ist Begegnung

Ambulante Hospizbewegung Dülmen e.V.

Martin Buber

Mit Sterben und Tod auseinander gesetzt
Bilderausstellung in der Christuskirche/ Hospizbewegung stellte Schülern ihre Arbeit vor

Dülmen. (cm)  Engel, die jubilieren, Menschen, die um das mit Blumen geschmückte Totenbett eines Angehörigen stehen und weinen, und eine in den Himmel aufsteigende Seele.
Die Kinderzeichnungen auf dem Plakat, mit dem zum Gottesdienst (11.15 Uhr in der St. Viktor-Kirche) und Ausstellung (15 – 18 Uhr in der Christuskirche) am kommenden Sonntag hingewiesen wird, zeigen, wie sich Kinder dem Thema Tod nähern.
„Sie gehen ganz unvoreingenommen damit um“, sagt Ralf Koritko von der Hospizbewegung Dülmen.
Diese und die anderen in der Ausstellung gezeigten Bilder sind bei seinen Besuchen in Schulen und im Kindergarten entstanden. Koritko hat den Kindern im Alter von 5 - 16 Jahren die Arbeit der Hospizbewegung geschildert, zu der die Begleitung von Sterbenden gehört. Einige Kinder haben bereits Erfahrungen mit dem Tod von Angehörigen gemacht.
Manche Eltern, so weiß Koritko aus den Gesprächen mit den Jungen und Mädchen, haben versucht, die Kinder vor diesen Erfahrungen zu schützen. und das Thema Tod aus ihrem Leben, so weit es geht, herauszuhalten, andere haben mit den Kindern über Tod gesprochen.
Auch ganz praktisch erfuhren die Mädchen und Jungen, was Hospizarbeit bedeutet. Koritko erzählte, dass er einem Verstorbenen die Hände gefaltet habe. Die eigenen Hände zu falten ist leicht, bei einem anderen Menschen die Finger der beiden Hände ineinander zu verschränken, hingegen schwer, stellen die Kinder fest, als sie versuchten, bei ihrem Nachbarn die Hände zu falten. Auch das Thema Abschiednehmen ist bei den Kindern mit eigenen Erfahrungen gefüllt: Die Fünftklässler, die nach dem Abschluss der Grundschulzeit von einigen Mitschülern, die zu anderen Schulen gehen, Abschied nehmen mussten, wissen, dass das Loslassen nicht leicht ist.
Die Ausstellung, die Sonntagnachmittag in der evangelischen Christuskirche zu sehen ist, zeigt Zeichnungen von Kinder des Overberg-Kindergartens, der Augustinus-Schule, derJohann-Gutenberg-Hauptschule, der Hermann-Leeser-Realschule sowie des Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasiums. Ein Stehcafé lädt die Ausstellungsbesucher zum Verweilen ein.
Schüler der neunten Klasse des Annette-Gymnasiums gestalten am Sonntag ab 11.15 Uhr die Eucharistiefeier in der Gemeinde St.Viktor.

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