Alles wirkliche Leben ist Begegnung

Ambulante Hospizbewegung Dülmen e.V.

Martin Buber

Dülmener Zeitung vom 27.10.2010

Hospiz macht Schule

Die Schüler der Klasse 4a der Augustinusschule behandeln in dieser Woche die Themen Leben, Tod und Trauer. Jeder Tag steht dabei unter einem anderen Motto, das die Hospizbewegung vorbereitet hat.
dz(Foto: Sandra Peter)


Dülmen. „Hospiz macht Schule“ heißt das Projekt, das in dieser Woche die Schüler der Klasse 4a der Augustinusschule beschäftigt. Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen der Hospizbewegung sind an fünf Vormittagen zu Gast und bringen den Kindern die Themen Leben und Sterben näher.
An den fünf Tagen geht es im Einzelnen um die Komplexe „Werden und vergehen“, „Krankheit und Leid“, „Sterben und Tod“, „Vom Traurigsein“ sowie „Trost und trösten“. Doch was bedrückend klingt, war es für die Grundschüler oftmals gar nicht, berichtet Angela Kathmann von der Hospizbewegung. „Kinder haben keine Berührungsängste mit dem Thema“, sagt sie. Eltern hingegen würden oft versuchen, ihre Kinder abzuschirmen, lassen sie zum Beispiel nicht auf Beerdigungen gehen. „Besser ist es, die Kinder Abschied nehmen zu lassen, und mit ihnen darüber zu reden“, hat Kathmann festgestellt. In den Gesprächen teilten die Kinder auch ihre Erfahrungen und Ängste mit, erzählt sie, und stellen Fragen. „Wir versuchen, auf alle eine ehrliche Antwort zu geben. Aber auf manche wissen wir auch keine, zum Beispiel wenn die Kinder nach dem Leben nach dem Tod fragen.“
Am Mittwoch, wenn es ums das Thema „Sterben und Tod“ geht, schauen sich die Kinder den Film „Willi wills wissen“ an, in dem es um ebendieses Thema geht. Am Donnerstag pflanzen die Viertklässler eine Bohne als Symbol dafür, dass Trauernden der Boden unter den Füßen weggerissen wird und sie erst neue Wurzeln bekommen müssen, um ins Leben zurück zu finden. Am Freitag, zum Abschluss der Projektwoche, schreiben die Kinder einen Trostbrief.
Am Dienstag, zum Thema „Krankheit und Leid“, hatte die Klasse 4a Besuch von Dr. Hans Böck. Der Internist war viele Jahre lang Chefarzt am Franz-Hospital und beantwortete die Fragen der Kinder. Die interessierten sich dafür, wie ein Schlaganfall entsteht oder Diabetes - aber fragten auch nach den kleineren „Wehwehchen“ wie Hühneraugen.

VON SANDRA PETER

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