Alles wirkliche Leben ist Begegnung

Ambulante Hospizbewegung Dülmen e.V.

Martin Buber

Dülmener Zeitung  Mi., 26.12.2012 Von Werner Zempelin

Musikalischer Hochgenuss

Dülmen. „Früher war mehr Lametta“ kritisierte Opa Hoppenstedt den „modernen“ Tannenbaum. In Anlehnung an Loriots Zitat klang es bei dem „Opa“ in der zweiten Reihe so ähnlich: „Früher gab’s mehr Märsche“. Das war aber die einzige Kritik am Weihnachtsprogramm der Stadtkapelle Dülmen. Zum 40. Mal machten sich die 70 Musiker vom Senioren- und Jugendblasorchester am vierten Adventssonntag auf, in der voll besetzten Aula des Schulzentrums die Freunde der Blasmusik in weihnachtliche Stimmung zu versetzen - auch, wenn nur ein Marsch (Pariser Einzugsmarsch) den Dülmener „Opa“ und seine Ehefrau „beglücken“ konnte.

Jugendblasorchester
 
(Foto: Werner Zempelin)
Ihr schon sehr profimäßiges Können zeigten die jungen Musiker der Stadtkapelle

Die weitaus meisten Besucher waren mit der Programmauswahl und den hervorragenden Leistungen der beiden Orchester sehr zufrieden, wenn man den lang dauernden Applaus als Maßstab nimmt, sodass auch eine Zugabe „fällig“ war („Tochter Zion“).

Martin Kissenkötter, Leiter des Jugendblasorchesters, übernahm die Moderation und begrüßte alle Anhänger der Blasmusik ganz herzlich. Bei dem stimmungs- und schwungvollen Auftakt spielten beide Orchester gemeinsam die „Queen’s Park Melody“ (Jacob de Haan).

Danach zeigten die 36 Musikerinnen und Musiker des Jugendblasorchesters ihr schon sehr profimäßiges Können bei „Terra Fecunda“ (Willy Fransen) und bei den griechischen Klängen des Stückes „Mykonos“. Ganz besondere Höhepunkte waren dann noch - von beiden Orchestern - unter der Leitung von Erich Holtstiege die Filmmusik zu „The Magnificent Seven“ (Elmer Bernstein), der weltbekannte Hit von John Miles „Music“ (was my first Love) sowie das Medley von Robbie-Williams-Liedern unter dem Titel „Let Me Entertain You“.

Nach der Pause gab es weitere „Lichtblicke“ mit Bläserfanfaren sowie viel Gefühl und Hoffnung bei dem gleichnamigen Stück von Kurt Gäble - ein musikalischer Hochgenuss.

Nun war ein „Ausflug“ ins verschneite Leningrad angesagt, das sich der deutschstämmige, berühmte und beliebte Billy Joel als Titel für sein Stück ausgesucht hat.Dann kam es zum besinnlichen, „rein“ weihnachtlichen Teil der Aufführung mit „Merry Christmas Everyone“ (Bob Heatlie) und dem Ohrwurm „Last Christmas“ (George Michael), jedermann bekannt durch die Gruppe „Wham“. Vor dem grandiosen Abschluss war die Verlosung des Reinerlöses des Konzertes angesagt.

Die stellvertretende Bürgermeisterin Annette Holtrup bedankte sich bei der Stadtkapelle für das „hohe Niveau“ des Konzerts und zog dann unter Trommelwirbel das Los der „Ambulanten Hospizbewegung e.V.“.

Jetzt endlich kam es zum eigentlichen weihnachtlichen Höhepunkt des Konzerts: „In heil’ger Nacht“ spielten beziehungsweise sangen die Musiker und das Publikum gemeinsam das große stimmungsvolle Weihnachtslieder-Potpourri, die Liedtexte waren „zur Sicherheit“ auf dem Programmzettel mit abgedruckt. Eine wahrhaft gelungene Einstimmung auf das bevorstehende Weihnachtsfest für alle Zuhörer, entsprechend groß war der Schlussapplaus für diesen wirklich beeindruckenden Auftritt zum Jubiläum.

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